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Stauffenburg Linguistik

Band 47:
Stefanowitsch, Anatol / Fischer, Kerstin (Hrsg.): Konstruktionsgrammatik II. Von der Konstruktion zur Grammatik. 283 S. - Tübingen: Stauffenburg, 2008.
ISBN: 978-3-86057-175-0
Dieser Band ist im IDS verfügbar:
[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. QA 3634/Bd.2

Der von Anatol Stefanowitsch und Kerstin Fischer herausgegebene Band bietet einen Überblick über den gegenwärtigen Forschungsstand in der Konstruktionsgrammatik (Construction Grammar), einem innovativen Paradigma der kognitiven Linguistik, das in der letzten Dekade einen rasanten Aufschwung genommen hat. Die Konstruktionsgrammatik verfügt über ein reiches theoretisches und anwendungsbezogenes Potenzial, und es ist zu hoffen, dass die von internationalen und deutschen Expertinnen und Experten verfassten Beiträge die Rezeption dieser Grammatiktheorie in Deutschland befördern werden. Eine besondere Stärke des Buches ist es, dass die Konstruktionsgrammatik im Kontext moderner Theorien des Sprachwandels (Grammatikalisierung) und interaktionaler und diskursbasierter grammatiktheoretischer Modelle diskutiert und damit die faszinierende Zukunftsperspektive einer Synthese dieser gebrauchsbasierten Ansätze eröffnet wird.

Inhaltsverzeichnis

Fischer, Kerstin / Stefanowitsch, Anatol:
  Vorwort S. 1
 
Traugott, Elizabeth:
  Grammatikalisierung, emergente Konstruktionen und der Begriff der “Neuheit” S. 5
Diewald, Gabriele:
  Die Funktion “idiomatischer” Konstruktionen bei Grammatikalisierungsprozessen – illustriert am Beispiel der Modalpartikel ruhig S. 33
Birkner, Karin:
  Was X betrifft: textsortenspezifische Aspekte einer Redewendung S. 59
Fischer, Kerstin:
  Die Interaktion zwischen Konstruktionsgrammatik und Kontextwissen am Beispiel des Satzmodus in Instruktionsdialogen S. 81
Deppermann, Arnulf / Elstermann, Mechthild (Mitarbeit):
  Lexikalische Bedeutung oder Konstruktionsbedeutungen?
Eine Untersuchung am Beispiel von Konstruktionen mit verstehen
IDS-Publikationsserver
S. 103
Imo, Wolfgang:
  Individuelle Konstrukte oder Vorboten einer neuen Konstruktion?
Stellungsvarianten der Modalpartikel halt im Vor- und Nachfeld
S. 135
Günthner, Susanne:
  Die “die Sache/das Ding ist”-Konstruktion im gesprochenen Deutsch: eine interaktionale Perspektive auf Konstruktionen im Gebrauch S. 157
Hopper, Paul:
  Die Bedeutung der mündlichen Interaktion für die Linguistik: die Pseudocleft-Konstruktion im Englischen S. 179
Wulff, Stefanie:
  Das Prinzip der Nicht-Synonymität: V1-and-V2 und V1-V2 im Englischen S. 189
Wiechmann, Daniel:
  Konstruktionsbasiertes Parsing: Korpusevidenz von lokalen Komplementierungsambiguitäten S. 203
van Trijp, Remi:
  Argumentstruktur in der Fluid Construction Grammar S. 222
Stefanowitsch, Anatol:
  R-Relationen im Sprachvergleich: die Direkte-Rede-Konstruktion im Englischen und Deutschen S. 247
Zeschel, Arne:
  Funktionsverbgefüge als Idiomverbände IDS-Publikationsserver
S. 263
Fillmore, Charles:
  Wherewithal: eine verborgene Konstruktion S. 279

Zugeordnete Veröffentlichungen