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Reihe Germanistische Linguistik

Band 82:
Betten, Anne: Grundzüge der Prosasyntax. Stilprägende Entwicklungen vom Althochdeutschen zum Neuhochdeutschen. Kollegbuch. VII/199 S. - Tübingen: Niemeyer, 1987.
ISBN: 3-484-31082-0
Dieser Band ist im IDS verfügbar:
[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. QE 375
Alternatives Medium:
E-Book (PDF). Berlin / New York: de Gruyter. ISBN: 978-3-11-092065-9

Nach einer grundsätzlichen Erörterung über Norm und Variation in noch nicht standardisierten Stadien der Schriftsprache(n) werden im ersten Teil des Buches zunächst die wichtigsten Prosaquellen vom 8. bis zum 16. Jahrhundert und die Gründe für das Anschwellen der Prosa seit dem 13./14. Jahrhundert vorgestellt. Den zweiten Teil eröffnen ein Überblick über die historische Syntaxforschung und eine geraffte Entwicklungsskizze des deutschen Satzbaus bis zum Neuhochdeutschen. Diese zu einsträngige Darbietung wird in den folgenden vier Kapiteln, die den Schwerpunkt des Buches bilden, modifiziert: Bei den satzstilistisch besonders relevanten Themen Satzverknüpfung, periphrastische Verbalformen, Verbstellung und Satzkomplexität stehen ihr Zusammenspiel und ihre Vorkommen in Texten im Zentrum sowie die Herausarbeitung unterschiedlicher (funktional-)stilistischer Intentionen in den einzelnen Epochen.

Inhaltsverzeichnis

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Vorbemerkung S. VII
Einleitung S. 1
A. Deutsprachige Prosa vom 8. bis 17. Jahrhundert: Bestandsaufnahme und Beschreibungsprobleme
I.   Zum Begriff Prosasyntax; Abgrenzung Literatur-/Schriftsprache S. 4
II.   Charakterisierung des Prosaschrifttums von Althochdeutschen bis zum Neuhochdeutschen S. 13
III.   Gründe für die Entstehung der deutschen Prosaliteratur im Spätmittelalter und Erwartungen an ihre sprachstilistische Analyse S. 57
B. Stilgeschichtlich bedeutsame Veränderungen der Syntax
I.   Überblicke S. 65
II.   Detailthemen S. 77
 
Schlußbemerkungen S. 161
Literaturverzeichnis S. 165
Namenregister S. 183
Sachregister S. 189

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