Studien zur deutschen Grammatik

Band 65:
Konerding, Klaus-Peter: Konsekutivität als grammatisches und diskurspragmatisches Phänomen. Untersuchungen zur Kategorie der Konsekutivität in der deutschen Gegenwartssprache. VII/362 S. - Tübingen: Stauffenburg, 2002.
ISBN: 3-86057-455-8

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[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. QA 3063

Der Bereich der Adverbiale ist bis heute nur in Teilen erschlossen. Die vorliegende Studie widmet sich exemplarisch der Adverbialkategorie der Konsekutivität, die sich in traditionellen Darstellungen als besonders problembeladen erweist. Die Studie bietet eine umfassende Analyse und Diskussion des betroffenen Datenbestands in synchroner Hinsicht; dazu wird auch auf diachrone Daten zurückgegriffen. Das Resultat: Konsekutivität erscheint im Bereich der Adverbiale als informationsstrukturell bestimmte Variante der Kausaladverbiale, neben einer zweiten, kategorial bisher nicht identifizierten Variante. Es wird weiterhin gezeigt, dass Konsekutivität ursprünglich eine Kategorie der Diskursorganisation ist und nur beschränkt dem engeren Bereich der Adverbial-Syntax zugehört. Die Untersuchung ist theorieübergreifend ausgelegt und funktionalgrammatisch orientiert. Sie demonstriert insbesondere die Relevanz und Erklärungskraft informationsstruktureller Betrachtungen im Rahmen grammatischer Analysen.

Inhaltsverzeichnis

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Vorwort S. IX
 
0.   Einleitung S. 1
1.   Konsekutivität – eine Problembestimmung S. 8
2.   Konsekutivität als grammatisches Phänomen S. 56
3.   Diskursfunktionen genuiner Konsekutivitätsindikatoren S. 169
4.   Konsekutivität versus Konklusivität und Implikativität S. 275
5.   Konsekutivität: Ein Resümee S. 334
 
Belege S. 343
Literatur S. 343
Sachregister S. 355

Rezensionen

  • Breindl, Eva (2004): Rezension von: Klaus-Peter Konerding: Konsekutivität als grammatisches und diskurspragmatisches Phänomen. (Studien zur deutschen Grammatik 65). In: Info DaF 31.2/3. München: iudicium. S. 282-286. Text