Sprachwissenschaft

Band 49:
Gredig, Andi: Schreiben mit der Hand. Begriffe – Diskurs – Praktiken. 306 S. - Berlin: Frank & Timme, 2021.
ISBN: 978-3-7329-0730-4

Dieser Band ist im IDS verfügbar:

[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. QF 1676

Wieso schreibt man heute noch mit der Hand? Ist von Hand Getipptes eigentlich auch handgeschrieben? Und was haben Unterschriften mit Identität zu tun?

Diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Thema Handschrift geht Andi Gredig aus sprach- und kulturwissenschaftlicher Perspektive nach. Er bringt Ordnung in die komplexe Begrifflichkeit zu Schreiben und Schrift, geht gängigen Vorstellungen davon, was Handschrift ist und kann, auf den Grund und zeichnet aktuelle Praktiken des Handschreibens anhand von Textsorten wie Glückwunschkarten, Skizzen und Notizen nach. Die systematische und präzise linguistische Analyse des schriftideologisch umkämpften Gegenstands Handschrift bringt dabei überraschende Erkenntnisse zutage.

Inhaltsverzeichnis

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I. Einleitung
1.   Handschriftlichkeit als Gegenstand der Sprachwissenschaft S. 6
2.   (Linguistische) Zugänge zu Handschriftlichkeit S. 12
3.   Zum Aufbau dieser Untersuchung S. 19
II. Begriffe
4.   Schrift als Ressource S. 24
5.   Schreiben: Die Realisierung von Schrift S. 50
6.   Geschriebenes und Texte: Schreibresultat und Bedeutung S. 71
7.   Schrift – Schreiben – Geschriebenes (Zusammenfassung) S. 77
III. Diskurs
8.   Methodische Vorbemerkungen zur diskurs­linguistischen Betrachtung S. 79
9.   Themenfelder im Diskurs zu Handschrift S. 87
10.   Motive, Topoi und Kollokationen im Diskurs zu Handschrift S. 123
11.   Vom Diskurs zu Text­sorten und Praktiken S. 153
IV. Praktiken
12.   Methodische Vorbemerkungen zur Untersuchung kommunikativer Praktiken S. 157
13.   Handgeschriebene Karten S. 162

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