Sprache - Literatur und Geschichte

Studien zur Linguistik / Germanistik

Band 39:
Osterwinter, Ralf: Die Rechtschreibreform (1996/1998) in Pressetexten. Eine kritische Analyse der Agentur-Orthographie und ihrer Umsetzung in der Frankfurter allgemeinen Zeitung. IX/386 S. - Heidelberg: Winter, 2011.
ISBN: 978-3-8253-5870-9

Dieser Band ist im IDS verfügbar:

[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. QF 1339

Seit August 1999 stellen die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen ihr Textangebot in reformierter Rechtschreibung zur Verfügung. Zu den Presseorganen, die der Umstellung seinerzeit nur widerstrebend gefolgt waren, gehörte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Nur ein Jahr später kehrte das renommierte Blatt öffentlichkeitswirksam zur abgelösten Dudennorm zurück.

Die Studie analysiert aus linguistischer Sicht die Fundiertheit und Adäquatheit der Presse-Hausschreibung, die unter Federführung der dpa erarbeitet worden ist. Dabei gilt das besondere Augenmerk zum einen den Festlegungen, die zum Umgang mit der reforminduziert vermehrten graphematischen Variabilität getroffen worden sind, zum anderen den Fallgruppen, die explizit entgegen der schulamtlichen Norm reguliert worden sind. Der anschließende empirische Teil untersucht auf der Basis eines repräsentativen Auswahlkorpus die einjährige Periode der Umsetzung dieser Agentur-Orthographie durch die FAZ-Redaktion.

Inhaltsverzeichnis

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Vorwort S. V
Verzeichnis der benutzten Abkürzungen und Kurzwörter S. VII
 
1.   Einleitung S. 1
2.   Die Umstellung der deutschsprachigen Presseagenturen auf die Reformorthographie S. 23
3.   Die Anwendung der neuen Rechtschreibung in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) S. 171
4.   Fazit S. 319
5.   Ausblick S. 329
6.   Bibliographie S. 337
7.   Anhang: Die Wörterlisten der deutschsprachigen Presseagenturen S. 355