Sprache - Literatur und Geschichte

Studien zur Linguistik / Germanistik

Band 30:
Rezat, Sara: Die Konzession als strategisches Sprachspiel. XIX/428 S. - Heidelberg: Winter, 2007.
ISBN: 978-3-8253-5313-1

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[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. QA 3699

Sprachlichen Konzessionen kommt im gesellschaftlichen Leben eine fundamentale Funktion zu: Mit ihrer Hilfe werden in unterschiedlichsten Konfliktsituationen nicht nur unvereinbare Standpunke und Interessen angenähert, sondern auch notwendige Kompromisse erzielt. Das Erkenntnisinteresse der Arbeit entzündet sich an der Fragestellung, welche psychologischen und kommunikativen Funktionen das Phänomen der Konzession in der Sprache der Politik hat. Auf Grundlage der Analyse eines Textkorpus von 250 politischen Reden wird die Konzession als argumentative Sprachhandlung theoretisch beschrieben. Durch eine wissenschaftliche Begriffsexplikation wird abschließend gezeigt, dass die Konzession als „strategisches Sprachspiel“ aufgefasst werden kann.

Inhaltsverzeichnis

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Abbildungsverzeichnis S. XI
Tabellenverzeichnis S. XV
 
0.   Einleitung: Zielsetzung und Überblick S. 1
1.   Ausgangspunkt und Problem: Konzessionen in der Sprache der Politik S. 7
2.   Zum Begriff 'Konzessivität' in der Forschung: rhetorisch-pragmatische versus grammatische Konzessivität S. 53
3.   Rhetorisch-pragmatische Konzessivität S. 59
4.   Grammatische Konzessivität – Analyse ausgewählter Grammatiken S. 93
5.   Auswertung und Anwendung der Ergebnisse aus den Kapiteln 3 und 4: Synthese der rhetorisch-pragmatischen und grammatischen Konzessivität S. 259
6.   Grundlegung einer Theorie der Konzessionen S. 307
7.   Zusammenfassung S. 391
8.   Anhang S. 403
9.   Literaturverzeichnis S. 415

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