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Linguistische Arbeiten

Band 538:
Businger, Martin: Haben als Vollverb. Eine dekompositionale Analyse. XII/353 S. - Berlin / Boston: de Gruyter, 2011.
ISBN: 978-3-11-025263-7
Dieser Band ist im IDS verfügbar:
[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. QA 4046
Alternatives Medium:
E-Book (PDF). Berlin / Boston: de Gruyter. ISBN: 978-3-11-025264-4

In dieser Studie wird sorgfältig begründet, dass Konstruktionen von haben als Vollverb in der syntaktischen Analyse systematisch in Beziehung zu absoluten mit-Konstruktionen (vgl. Mit den Füßen auf dem Tisch] erwartete ich meine Schwiegereltern) zu setzen sind. Auf dieser Grundlage erweist sich eine einheitliche Modellierung der unterschiedlichen syntaktischen Verwendungsweisen von haben als Vollverb als theoretisch wie empirisch angemessen.
In weiterer Perspektive bietet die Arbeit Evidenz für die Annahme, dass für die Beschreibung von Phänomenen an der Syntax-Semantik-Schnittstelle auf das Konzept verletzbarer Beschränkungen im Sinne der Optimalitätstheorie zurückzugreifen ist. Ein Ergebnis in Bezug auf die Syntax und Semantik von Adjektiven ist, dass syntaktisch die attributive Realisierung als unmarkiert zu gelten hat, semantisch jedoch die Interpretation von Adjektiven als Prädikate (nicht als Attribute) präferiert ist.

Inhaltsverzeichnis

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Vorwort S. V
Abkürzungsverzeichnis S. XI
 
1.   Einführung S. 1
2.   Daten und Hypothese S. 7
3.   Der adjektivische Haben-Konfigurativ S. 85
4.   Der partizipiale Haben-Konfigurativ S. 159
5.   Haben und Nichtflektierbare als Codaelemente S. 205
6.   Haben + NP S. 235
7.   Zur Semantik von haben als Vollverb S. 257
8.   Weitere Formtypen S. 313
9.   Zusammenfassung und Ausblick S. 329
 
Literaturverzeichnis S. 335

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