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Eurogermanistik

Europäische Studien zur deutschen Sprache

Band 31:
Cortès, Colette (Hrsg.): Satzeröffnung. Formen, Funktionen, Strategien. Unter Mitarbeit von Irmtraud Behr, Martine Dalmas, Anne Larrory-Wunder, Gottfried Marschall, Sibylle Sauerwein. 248 S. - Tübingen: Stauffenburg, 2012.
ISBN: 978-3-86057-507-9
Dieser Band ist im IDS verfügbar:
[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. F 411

Wo und womit fängt der Satz an? Was geht dem Satz voraus? Worin besteht und wozu dient ein ›Vorspann‹? Wie lässt sich in der gesprochenen Sprache der Satz definieren bzw. abgrenzen?
Auf diese scheinbar einfachen Fragen halten die verschiedenen sprachtheoretischen Ansätze unterschiedliche Antworten bereit. Denn der Diskurs ist ein mehrschichtiges Sprachkonstrukt, bei dessen Anfang mehrere Organisationsprinzipien gleichzeitig mitwirken, und die Kommunikations-, Illokutions- bzw. Informationsstruktur des Gesagten beeinflussen. In diesem Band werden Standpunkte der Gesprächsanalyse, der enunziativen und der kognitiven Linguistik, der Argumentationstheorie, der Satzfeldertheorie und der Textlinguistik vertreten. Der systematische Rückgriff auf Korpora zeigt deutlich, dass die verschiedenen Möglichkeiten der Satzeröffnung keineswegs beliebig sind und nur unter Einbezug des Kontextzusammenhangs differenziert beschrieben und erklärt werden können.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort S. VII
Zum Thema S. IX
 
Deppermann, Arnulf:
  Über Sätze in Gesprächsbeiträgen – wann sie beginnen und wann man sie braucht IDS-Publikationsserver
S. 1
Schmale, Günter:
  Korpusgestützte Beobachtungen zur Besetzung der initialen Position konversationeller Äußerungen S. 15
Fiehler, Reinhard:
  Wo fängt der Satz an?
Operator-Skopus-Strukturen in gesprochener und geschriebener Sprache
IDS-Publikationsserver
S. 31
Breindl, Eva:
  Der Satzanfang in komplexen Sätzen S. 45
Krause, Maxi:
  Satzanfänge in der Presse: Satzeinleitende Konzessiv- und Oppositivstrukturen S. 59
Adam, Séverine:
  Satzanfang, Sprechhaltung, Informationsgewichtung – deutsche und französische Satzeröffnungen am Beispiel von Strukturen des Typs ‘Wichtig ist, dass …’ vs. ‘Il est important que …’ S. 75
Viguier, Marie-Hélène:
  Kompositionalität und Wortstellung in es/ce-Cleft-Sätzen S. 97
Müller, Stefan / Bildhauer, Felix / Cook, Philippa:
  Beschränkungen für die scheinbar mehrfache Vorfeldbesetzung im Deutschen S. 113
Cirko, Lesław:
  Blockaden der Initialposition im Deutschen und im Polnischen S. 129
Schecker, Michael:
  Über Affinitäten zwischen Subjekt und Erstposition in standard-deutschen Aussagesätzen S. 143
Marschall, Gottfried R.:
  Einstieg, Fortführung, Neuorientierung – Satzanfange als Indizien für Diskurskonstruktion S. 157
Poitou, Jacques:
  Was bedeutet das Vorhandensein bzw. Nicht-Vorhandensein des Vorfelds? S. 181
Spitzl-Dupic, Friederike:
  Zur Analyse der Satzanfänge: eine historiographische Untersuchung (18. – Ende 19. Jahrhundert) S. 195
Babillon, Laurence:
  Komplexanaphern im Vorfeld S. 209
Vinckel-Roisin, Hélène:
  Von Anfang bis Ende: Referenzketten, Textgliederung und Syntax im Online-Journalismus S. 221
 
Posterpräsentationen S. 235
Anschriften der Autoren und Herausgeber S. 245

Rezensionen

  • Ferraresi, Gisella (2015): Rezension von: Colette Cortès (Hg.): Satzeröffnung. Formen, Funktionen, Strategien. In: Deutsch als Fremdsprache 52.2. Zeitschrift zur Theorie und Praxis des Faches Deutsch als Fremdsprache. Berlin: Schmidt. S. 116-118.