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Duisburger Arbeiten zur Sprach- und Kulturwissenschaft

Band 51:
Ross, Andreas: Europäische Einheit in babylonischer Vielfalt. Die Reform des Sprachenregimes der Europäischen Union im Spannungsfeld von Demokratie und Effizienz. 158 S. - Frankfurt am Main / Berlin / Bern / Bruxelles / New York / Oxford / Wien: Lang, 2003.
ISBN: 3-631-51317-8
Dieser Band ist im IDS verfügbar:
[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. M 2268

In der Europäischen Union sollen die Sprachen aller Mitgliedstaaten gleichberechtigte Amts- und Arbeitssprachen sein. Die Realität sah immer anders aus. Nun droht endgültig der Sprachenkollaps: Mit bald mehr als 20 Arbeitssprachen nähern sich die EU-Organe der Handlungsunfähigkeit. Eine Bestandsaufnahme der Sprachensituation in den einzelnen Institutionen zeigt, dass sich mit Dolmetschern und Übersetzern nicht alle Kommunikationsbarrieren überwinden lassen. Eine grundlegende Reform des Sprachenregimes ist unausweichlich. Doch würde eine Beschränkung auf wenige Sprachen nicht die prekäre Legitimität der Union gefährden? Der Autor analysiert die Beschaffenheit politischer Öffentlichkeit und plädiert für ein abgestuftes Arbeitssprachenmodell, das sowohl demokratisch als auch effizient wäre.

Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis S. 7
 
1.   Die europäische Sprachenfrage S. 9
2.   Das Sprachenregime der Europäischen Union S. 15
3.   Grenzen des Integralen Multilingualismus S. 47
4.   Reformansätze und europäische Sprachpolitik S. 77
5.   Die Legitimation der Europäischen Union S. 91
6.   Die Sprachenfrage und demokratische EU-Legitimation S. 115
7.   Die Sprachenfrage und die Output-Legitimation der EU S. 135
8.   Ausblick S. 143
 
Verzeichnis der zitierten Literatur S. 149