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IDS - Was ist das?

Ein Anruf beim neuen stv. Direktor

Anrufer: Tach, Herr Günther. Sie ham ja nun eine gute Stelle in Mannheim erwischt. Beim Duden, das entspricht ja auch Ihrem Arbeitsgebiet Schrift und Orthographie.
Günther: Entschuldigung, nein, ich bin jetzt am Institut für Deutsche Sprache.
Anrufer: Ach ... an der Universität?
Günther: Nein, das IDS ist eine Stiftung, die gemeinsam vom Bund und dem Land ...
Anrufer: Ach so, aber die saßen doch früher in Wiesbaden?
Günther: Nein, nicht bei der Gesellschaft für Deutsche Sprache in Wiesbaden ...
Anrufer: ... oder war das Darmstadt?
Günther: ... nein, ich bin auch nicht bei der deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, sondern an dem zentralen Forschungsinstitut für die Erforschung und Dokumentation der deutschen Sprache ... (erklärt dem staunenden Anrufer, Dekan einer geisteswissenschaftlichen Fakultät einer Universität in den alten Bundesländern, was das IDS ist)
Anrufer: Wat et nich all giv...

Der letzte Satz des Anrufers, aber nur dieser, ist erfunden. Sie, lieber SPRACHREPORT-Leser, wissen es natürlich besser. Der Dudenverlag in Mannheim ist Teil eines größeren Verlags, die Gesellschaft für deutsche Sprache hat ihren Sitz in Wiesbaden. In Darmstadt gibt es die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. Alle diese Organisationen machen Verschiedenes, aber nicht den SPRACHREPORT.

Wenn Sie mehr über das IDS wissen wollen, schreiben Sie uns, faxen Sie, telefonieren Sie. Und wenn Sie alles schon wissen, dann sagen Sie es den Dekanen, Professorinnen, Assistenten, Studentinnen, Schülern, Kolleginnen, Abteilungsleitern, Chefinnen, Ministern und Kanzlerinnen weiter, die es vielleicht noch nicht wissen, aber wissen sollten, was das Institut für Deutsche Sprache in Mannheim ist und was da gemacht wird.

PD Dr. Hartmut Günther ist seit dem 1. Mai stellvertretender Direktor des Instituts für Deutsche Sprache.