Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik - Beihefte

Band 174:
Sandor, Mihaela: Doppelte Perfektbildungen in den Banater deutschen Mundarten. 343 S. - Wiesbaden/Stuttgart: Steiner, 2018.
ISBN: 978-3-515-12226-9

Dieser Band ist im IDS verfügbar:

[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. QD 1779
Alternatives Medium:
E-Book (PDF). Wiesbaden/Stuttgart: Steiner. ISBN: 978-3-515-12227-6

Doppelte Perfektbildungen in den deutschen Mundarten des rumänischen Banats stehen im Fokus dieser Studie – d.h. Verbalperiphrasen bestehend aus “haben” + Partizip II + “gehabt” sowie "sein" + Partizip II + “gewesen” (z.B. hat verloren gehabt, war gekommen gewesen). Mihaela Sandor diskutiert einerseits die bereits in der Forschungsliteratur formulierten Entstehungshypothesen und erweitert diese um eine neue Sichtweise: Sie nimmt an, dass diese Periphrasen als Analogiebildungen zu anderen, ähnlich strukturierten analytischen Formen entstanden sind (Hilfsverb + Partizip II + Partizip II / Adjektiv). Andererseits beschreibt Sandor den Gebrauch der doppelten Perfektbildungen in den Banater deutschen Mundarten anhand von Parameteranalysen, um mögliche typische Vorkommenskontexte doppelter Perfektbildungen in den untersuchten Mundarten zu ermitteln. Aufbauend auf den Ergebnissen der Gebrauchsanalyse und der herausgearbeiteten Parameterrelationen schließt sich eine Bedeutungs- bzw. Funktionsanalyse der doppelten Perfektbildungen an.

Inhaltsverzeichnis

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Vorwort S. 11
 
1.   Einleitung S. 13
2.   Theoretische und terminologische Grundlagen S. 19
3.   Gibt es im Deutschen eine konstante Tendenz zur analytischen Tempusbildung? S. 83
4.   Zur Grammatikalisierung der doppelten Perfektbildungen S. 121
5.   Die doppelten Perfektbildungen in den Banater deutschen Mundarten S. 139
6.   Zusammenfassung und Ausblick S. 287
 
Abkürzungen und Quellen S. 303
Literaturverzeichnis S. 305
Anhang S. 323