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Sprache und Wissen

Band 4:
Bubenhofer, Noah: Sprachgebrauchsmuster. Korpuslinguistik als Methode der Diskurs- und Kulturanalyse. XII/388 S. - Berlin / New York: de Gruyter, 2009.
ISBN: 978-3-11-021584-7
Dieser Band ist im IDS verfügbar:
[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. ME 1683
Alternatives Medium:
E-Book (PDF). Berlin / New York: de Gruyter. ISBN: 978-3-11-021585-4

Sprachgebrauchsmuster sind Indikatoren für Diskurse und Denkweisen. Diese Hypothese der diskurs- und kulturwissenschaftlichen Linguistik kann mit Methoden der modernen Korpuslinguistik getestet werden. Als Phänomene auf der sprachlichen Oberfläche lassen sich Sprachgebrauchsmuster als rekurrente lexikalische Einheiten mit maschinellen Methoden der quantitativen Textanalyse fassen. Die Arbeit mit umfangreichen Textkorpora bietet zudem die Chance, induktiv – corpus driven - Sprachgebrauchsmuster in den Daten zu entdecken und auf dieser Grundlage Hypothesen über die Bedeutung dieser Sprachgebrauchsmuster abzuleiten. Das Buch erarbeitet eine Methode der korpuslinguistischen Diskursanalyse, die es ermöglicht, in diesem Forschungsfeld empirisch zu arbeiten. An einer Reihe von Detailanalysen am Beispiel eines Korpus von knapp 45.000 Artikeln aus der Neuen Zürcher Zeitung von 1995 bis 2005 wird zudem gezeigt, wie diese Methode angewandt werden kann. Das Buch bietet eine leicht verständliche Einführung in die Korpuslinguistik für Diskurs- und Kulturanalyse und richtet sich sowohl an fortgeschrittene Forscherinnen und Forscher als auch an kulturwissenschaftlich interessierte Studierende.

Inhaltsverzeichnis

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1.   Einleitung S. 1
I. Muster als Effekte des Sprechens: Theoretische Perspektive
2.   Grundbegriffe S. 15
3.   Die Bedeutung musterhaften Sprachgebrauchs S. 43
4.   Was sind Sprechweisen? S. 55
II. Mustererkennung als Basis für die Analyse: Methodische Herleitung
5.   Grundsätze S. 99
6.   Musterhafte Strukturen finden: Die Klumpen im Text S. 111
7.   Der statistische Zugang zu sprachlichen Daten S. 131
8.   Von corpus-driven zu corpus-based S. 149
9.   Ressourcen der Korpus- und Computerlinguistik S. 175
III. Anwendungsbeispiele
10.   Die Datengrundlage: Das NZZ-Korpus S. 189
11.   Aufbereitung der Daten S. 193
12.   Berechnung der typischen Mehrworteinheiten S. 197
13.   Beispielanalysen S. 209
14.   Hypothesenbildung S. 295
IV. Fazit und Ausblick
15.   Theorie und Praxis S. 309
16.   Praxis und Theorie S. 317
17.   Ausblick S. 325
V. Anhang
Typikprofile S. 341
Tabellenverzeichnis S. 361
Abbildungsverzeichnis S. 365
Literatur S. 369
Nachschlagewerke S. 381
Quellentexte und Korpora S. 383
Stichwortverzeichnis S. 385

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