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Sprache - System und Tätigkeit

Band 52:
Pohl, Inge / Konerding, Klaus-Peter (Hrsg.): Stabilität und Flexibilität in der Semantik. Strukturelle, kognitive, pragmatische und historische Perspektiven. 408 S. - Frankfurt am Main / Berlin / Bern / Bruxelles / New York / Oxford / Wien: Lang, 2004.
ISBN: 3-631-52799-3
Dieser Band ist im IDS verfügbar:
[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. MS 2078
Alternatives Medium:
E-Book (PDF). Frankfurt am Main / Berlin / Bern / Bruxelles / New York / Oxford / Wien: Lang. ISBN: 978-3-653-01214-9

Der Band beinhaltet die überarbeiteten Vorträge der Konferenz Stabilität und Flexibilität in der Semantik. Strukturelle, kognitive, pragmatische und historische Perspektiven, die vom 8. bis 10. Mai 2003 an der Universität Koblenz-Landau / Campus Landau stattfand. Im Mittelpunkt steht die Frage, in welcher Form relevante Faktoren der Eigenschaften semantischer Flexibilität und Stabilität in Erscheinung treten und inwiefern diese Faktoren jeweils Erklärungskraft für die spezifische Konstitution von Bedeutungen besitzen. Bekannt ist, dass Stabilität und Flexibilität kontextgerechten Sprachgebrauch ermöglichen, ohne dass bisher wissenschaftlich ausgereifte Modelle oder auch nur ein hinreichender Überblick über die Vielfalt der involvierten Faktoren und Prinzipien verfügbar wären. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes bieten repräsentative Perspektiven auf die komplexe Forschungsproblematik.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort S. 9
A. Intra- und transphrastische Aspekte der Kompositionalität von Bedeutungen
Pohl, Inge:
  Flexibilität und das Phänomen syntaktischer Alternativkonstruktionen S. 23
Lüger, Heinz-Helmut:
  Kollokationen – zwischen Arbitrarität und Kompositionalität S. 45
Schwarz-Friesel, Monika / Consten, Manfred / Marx, Konstanze:
  Semantische und konzeptuelle Prozesse bei der Verarbeitung von Komplex-Anaphern S. 67
B. Dimensionen semantischer Flexibilität und Stabilität bei Autosemantika und Synsemantika
Gansel, Christina:
  Semantische Referenz und Wirklichkeitskonstruktion: Zur Rolle von Prototypen und Stereotypen bei der Aushandlung der Bedeutung von Abstrakta S. 89
Siehr, Karl-Heinz:
  Wortbedeutungswandel im öffentlich-politischen Raum – das Beispiel abwickeln S. 109
Roelcke, Thorsten:
  Stabilität statt Flexibilität?
Kritische Anregungen zu den semantischen Grundlagen der modernen Terminologielehre
S. 137
Blühdorn, Hardarik:
  Semantische Flexibilität bei Temporalkonjunktionen
Am Beispiel von nachdem und bevor
IDS-Publikationsserver
S. 151
Breindl, Eva:
  Polysemie und Invarianz bei Konnektoren: allerdings und andere Kontrastmarker IDS-Publikationsserver
S. 171
Konerding, Klaus-Peter:
  Semantische Variation, Diskurspragmatik, historische Entwicklung und Grammatikalisierung
Das Phänomenspektrum der Partikel also
S. 199
C. Semantische Flexibilität und kommunikative Gattungen
Stein, Stephan:
  Semantische Flexibilität im Alltagsgespräch S. 241
Bachmann-Stein, Andrea:
  Sprachliche Vagheit im Spannungsfeld zwischen Semantik und Pragmatik am Beispiel von Zeitschriftenhoroskopen S. 275
Prestin, Elke:
  Das Internet – ein kreatives Medium?
Überlegungen zum Zusammenhang von technischen und sprachlichen Neuerungen
S. 299
D. Semantische Flexibilität und Bedeutungskonstitution in der "Experten-Laien-Kommunikation"
Liebert, Wolf-Andreas:
  Diskursive Lexikografie
Über Kontrollverluste der wissenschaftsjournalistischen Semantik und die Chancen einer selbstorganisierten, partizipativen Wissenskonstruktion
S. 325
Sucharowski, Wolfgang:
  Kommunizieren bildlicher Skizzen – Grenzen von Präsentationen S. 347
E. Semantische Flexibilität und Intermedialität in der Text-Bild-Kommunikation
Hoffmann, Michael:
  Zeichenklassen und Zeichenrelation bei der Verknüfung von Text und Bild
Ein Beitrag zur semiotischen Semantik
S. 357
Keßler, Christine / Hellwig, Tina:
  Visualisierte Intertextualität als Kontext für Bedeutungskonstruktionen in Karikaturen, politischen Plakaten und Werbeanzeigen S. 387