IDS-Logo
Startseite : : Publikationen : : Linguistische Arbeiten : : Bände ab 551 : : Band 555

Extern

Linguistische Arbeiten

Band 555:
Jansen, Veronika: Dislokation im bilingualen Erstspracherwerb. Eine Untersuchung am Beispiel deutsch-französischer Kinder. VI/350 S. - Berlin / Boston: de Gruyter, 2014.
ISBN: 978-3-11-035773-8
Dieser Band ist im IDS verfügbar:
[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. MB 1837
Alternative Medien:
E-Book (PDF). Berlin / Boston: de Gruyter. ISBN: 978-3-11-035863-6
E-Book (EPUB). Berlin / Boston: de Gruyter. ISBN: 978-3-11-039448-1

Die vorliegende Monographie befasst sich mit dem frühkindlichen Erwerb der Dislokation im Französischen und Deutschen. Im Mittelpunkt der empirischen Untersuchung stehen das Auftreten und die Entwicklung von Dislokationsstrukturen im simultan-bilingualen Erstspracherwerb und die damit verbundene Frage, ob dieser grammatische Bereich anfällig für Spracheneinfluss ist. Die Datenanalyse bringt das Ergebnis hervor, dass ein solcher Einfluss sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht ausbleibt, und diskutiert mögliche Gründe hierfür.

Neben der Analyse nominaler, resumptiv wiederaufgenommener Dislokationen stellen prä- und postverbale, nicht resumptiv aufgenommene Subjekte im frühkindlichen Französischen einen zweiten Forschungsschwerpunkt der Dissertation dar, für welche in der Literatur mitunter eine Dislokationsanalyse vorgeschlagen wird. Die Studie liefert Evidenz dafür, dass postverbale Subjekte tatsächlich disloziierte Elemente in der Satzperipherie darstellen, wohingegen in Bezug auf nicht-klitische präverbale Subjekte keine eindeutige Schlussfolgerung gezogen werden kann.

Inhaltsverzeichnis

mehr anzeigen
Abbildungsverzeichnis S. XII
Tabellenverzeichnis S. XVII
 
1.   Einleitung S. 1
2.   Der theoretische Rahmen S. 6
3.   Beschreibung der Zielsysteme S. 21
4.   Mono- und bilingualer Spracherwerb – Forschungsstand S. 77
5.   Die empirische Untersuchung – Methodisches Vorgehen und Darstellung adulter Frequenzen S. 133
6.   Empirie Teil I: Dislokationen im kindlichen Französischen und Deutschen in Form von Doppelung S. 160
7.   Empirie Teil II: Nicht-gedoppelte, nicht-klitische Subjekte im kindlichen Französischen S. 237
8.   Schlussbetrachtung und Ausblick S. 289
 
Literatur S. 295
Anhang S. 313
Stichwortverzeichnis S. 321