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Linguistische Arbeiten

Band 545:
García García, Marco: Differentielle Objektmarkierung bei unbelebten Objekten im Spanischen. XIV/247 S. - Berlin / Boston: de Gruyter, 2014.
ISBN: 978-3-11-029083-7
Dieser Band ist im IDS verfügbar:
[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. NA 1059
Alternative Medien:
E-Book (PDF). Berlin / Boston: de Gruyter. ISBN: 978-3-11-029097-4
E-Book (EPUB). Berlin / Boston: de Gruyter. ISBN: 978-3-11-037396-7

Wann und warum werden direkte Objekte im Spanischen mit „a“ markiert? Die Frage nach der differentiellen Objektmarkierung wird in diesem Buch mit Fokus auf unbelebte Objekte untersucht. Unbelebte Objekte werden im Allgemeinen nicht markiert und sind daher sowohl in der empirischen Beschreibung als auch in der theoretisch-typologischen Diskussion weitgehend vernachlässigt worden. Auf der Basis einer breit angelegten Korpusanalyse wird gezeigt, dass es eine kleine, aber stabile Klasse von Verben und Konstruktionen gibt, bei denen die Markierung unbelebter Objekte stark präferiert oder sogar obligatorisch ist. Im Rahmen einer rollensemantischen Analyse auf der Grundlage von Dowty (1991) und Primus (1999, 2006) wird die Hypothese verteidigt, dass die differentielle Objektmarkierung weniger eine Frage von nominalen Individuierungseigenschaften wie Belebtheit und Definitheit ist, sondern ursächlich mit der ausgedrückten Verbalhandlung zusammenhängt. Mit einer Markierung unbelebter Objekte ist insbesondere dann zu rechnen, wenn Subjekt und Objekt rollensemantisch nicht distinkt sind bzw. das Objekt genauso agentivisch wie das Subjekt ist.

Inhaltsverzeichnis

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Abbildungen und Tabellen S. IX
Abkürzungen S. XI
Vorwort S. XIII
 
1.   Einleitung S. 1
2.   DOM bei belebten und unbelebten Objekten S. 9
3.   Frequenz und Bedingungen der DOM bei unbelebten Objekten S. 29
4.   DOM in der Korpusdatenbank ADESSE S. 67
5.   Proto-Rollen, Agentivität und Belebtheit S. 109
6.   Prädikationen mit (potenziell) agentivischen Objekten S. 143
7.   Maximal affizierte Objekte und Objekte ohne Partizipantenstatus S. 193
8.   Schlussbetrachtung S. 219
 
Literaturverzeichnis S. 227
Anhang: Korpusnachweise S. 245