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Linguistische Arbeiten

Band 430:
Lindqvist, Christer: Skandinavische Schriftsysteme im Vergleich. XII/288 S. - Tübingen: Niemeyer, 2001.
ISBN: 3-484-30430-8
Dieser Band ist im IDS verfügbar:
[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. QF 965
Alternatives Medium:
E-Book (PDF). Berlin / New York: de Gruyter. ISBN: 978-3-11-092708-5

Die meisten Schriftsysteme sind zu komplex, als daß sie sich allein anhand aufgelisteter Laut-Buchstaben-Zuordnungen erfassen lassen. Bei den skandinavischen Sprachen – Dänisch, Schwedisch, Norwegisch (mit seinen Standards Bokmål und Nynorsk), Färöisch und Isländisch – sind auch folgende Gesichtspunkte zu beachten: Internationalität von Graphemen, textkonnotative Kraft von Graphemen, Ligaturisierungsprozesse, stumme und tilgbare Grapheme, etymologisch 'richtige' und 'falsche' Schreibung, Restitution, Leseaussprache, Hyperkorrektur, Homonymiedifferenzierung, Morphemkonstanzschreibung/Schemakonstanz, Mundartenüberdachung, internordische Semikommunikation, Lese- und Schreibstrategien, Wortfrequenz, Eugraphie und ästhetische Textgestaltung, geistesgeschichtliche Einflüsse auf die Schriftsysteme, orthographische Einheiten als Träger von Ideologien, wirtschaftliche Aspekte von Orthographiereformen. Dieses Spektrum orthographischer Eigenschaften erstreckt sich von den rein innersprachlichen Aspekten bis hin zu dem kulturellen Hintergrund, vor dem Schriftsysteme entstehen, verwendet und reformiert werden.

Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungen S. XII
 
1.   Einleitung S. 1
2.   Grundlegende Terminologie S. 8
3.   Die Grapheminventare der nordischen Sprachen S. 18
4.   Graphem-Phon(em)-Korrespondenzen S. 40
5.   Orthographische Ikonizität S. 97
6.   Graphemische Überdachung S. 158
7.   Politische und kulturgeschichtliche Einflüsse auf die Orthographie-Entwicklung S. 192
8.   Orthographische Variationstheorie und Reformkritik S. 236
9.   Nicht-linerare Phonologie S. 248
10.   Zusammenfassung und Ausblick auf nicht behandelte Fragestellungen S. 266
 
Literatur S. 271