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Linguistische Arbeiten

Band 367:
Tęcza, Zygmunt: Das Wortspiel in der Übersetzung. Stanislaw Lems Spiele mit dem Wort als Gegenstand interlingualen Transfers. IX/235 S. - Tübingen: Niemeyer, 1997.
ISBN: 3-484-30367-0
Dieser Band ist im IDS verfügbar:
[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. QB 1991
Alternatives Medium:
E-Book (PDF). Berlin / New York: de Gruyter. ISBN: 978-3-11-095996-3

Der Untersuchungsgegenstand des Verfassers ist das Wortspiel, seine sprachliche Eigenart und die Vielfalt seiner Erscheinungsformen, vor allem aber die Frage danach, ob und inwieweit es in Fremdsprachen übersetzbar ist. Das analysierte Beispielkorpus, 1395 ausgangssprachliche und 1736 zielsprachliche Wortspiele umfassend, stammt aus acht Originalwerken von Stanislaw Lem sowie aus deren Übersetzungen ins Deutsche. Es wird unter diversen Gesichtspunkten ausgewertet; zur Illustration der vom Verfasser angewandten Kontrollprozeduren werden vierzig detaillierte translationskritische Einzelanalysen angeführt,wobei viele von ihnen auf zwei verschiedene zielsprachliche Fassungen zurückgreifen können. Die Untersuchung ergibt, daß im großen und ganzen etwa 40% aller Wortspiele aus dem Polnischen ins Deutsche übersetzbar sind. Dieser Koeffizient weicht nur unbedeutend von Ergebnissen ab, welche zuvor bei der Analyse englisch-deutscher und französisch-deutscher Wortspieltranslate ermittelt wurden.

Als entscheidend für den translatorischen Erfolg erweist sich – so das Fazit – das kreative Vermögen des Übersetzers; gerade deshalb sind bei der Übertragung von Wortspielen relativ oft ungenutzte Potenzen festzustellen. – Im Anhang wird ein Autorenkommentar Stanislaw Lems zum Thema Wortspiel und Übersetzung präsentiert.

Inhaltsverzeichnis

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Vorbemerkung S. IX
 
0.   Einleitung S. 1
1.   Das Wortspiel. Versuch der Erfassung eines sprachlichen Phänomens S. 3
2.   Wortspiel in Lems Werken S. 93
3.   Wortspiel in der Übersetzung S. 105
4.   Schlußwort S. 207
 
Appendix: Stanislaw Lems Autorenkommentar S. 209
Summary S. 219
Literatur S. 223