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Linguistische Arbeiten

Band 186:
Rüffer, Norbert: Konfigurationalität. Zur phrasenstrukturellen Repräsentation von Argumentstrukturen in natürlichen Sprachen. XI/207 S. - Tübingen: Niemeyer, 1987.
ISBN: 3-484-30186-4
Dieser Band ist im IDS verfügbar:
[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. QA 1158
Alternatives Medium:
E-Book (PDF). Berlin / New York: de Gruyter. ISBN: 978-3-11-163573-6

Anhand von der Government-Binding-Theorie der Transformationsgrammatik wird eine Hypothese über strukturelle Prädikat/Argument-Relationen von der Art der NP/VP-Satzstruktur im Englischen entwickelt. Es wird angenommen, daß dieser für sogenannte konfigurationelle Sprachen typische Aspekt der kategorialen Struktur auf einem Zusammenspiel von theta-, kasus- und bindungstheoretischen Faktoren basiert: lexikalisch repräsentierte Argumentstrukturen werden unter den Bindungsbedingungen für anaphorische Elemente in Aspekte der Konstituentenstruktur übersetzt; aus kasustheoretischen Gründen kommt es dabei zu einer Aufspaltung in Argumentpositionen innerhalb und außerhalb der entsprechenden Prädikatsphrase. An exemplarischen Phänomenen in den Sprachen Walbiri, Japanisch und Deutsch wird für die Universialität konfigurationeller syntaktischer Systeme argumentiert.

Inhaltsverzeichnis

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1.   Vorbemerkung S. VII
2.   Warum ist Englisch konfigurationell? S. 1
3.   Eine konfigurationelle Grammatik für Walbiri S. 32
4.   Morphologie und Syntax im Japanischen S. 79
5.   ECP und Konfiguriationalität: Englisch versus Deutsch S. 134
6.   Gibt es eine lexikalisch/funktionale Syntax? S. 188
7.   Zusammenfassung S. 196
 
Literatur S. 202