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Duisburger Arbeiten zur Sprach- und Kulturwissenschaft

Band 29:
Matoba, Kazuma: Referenzperspektive in Sprechakten. Ihre Funktion und Entwicklung in der deutschen und japanischen Sprache. 252 S. - Frankfurt am Main / Berlin / Bern / New York / Paris / Wien: Lang, 1997.
ISBN: 3-631-31198-2
Dieser Band ist im IDS verfügbar:
[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. MG 3824

Bei Sprechakten des Erbittens und des Anbietens kann der Sprecher entweder Bezug auf sich selbst, auf den Hörer, auf beide gemeinsam oder auf den Gegenstand nehmen. Diese explizite Orientierung im propositionalen Akt nennt man die Referenzperspektive. Sie bringt verschiedene illokutionäre Effekte bei den Sprechakten mit sich. Diese Arbeit hat sich zwei grundlegenden Problemen der Untersuchung von Referenzperspektiven gewidmet: dem interkulturellen Vergleich und der Frage nach der Entwicklung der Referenzperspektive im Erwerbsprozeß. Die Ergebnisse der Untersuchung mit dem Diskurs-Vervollständigungstest zeigen, daß die Referenzperspektive bei Sprechakten des Besitzwechsels sowohl im Deutschen als auch im Japanischen von der sozialen Distanz beeinflußt wird, und daß sich der Wechsel der Referenzperspektive im Alter von neun bis fünfzehn Jahren vollzieht.

Inhaltsverzeichnis

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Vorwort von Prof. Dr. Ulrich Ammon S. 5
Vorbemerkung S. 7
Einleitung S. 13
 
1.   Theoretische Grundlagen einer interkulturellen Untersuchung der kommunikativen Kompetenz S. 17
2.   Perspektive und soziales Handeln S. 25
3.   Sprechakte des Besitzwechsels S. 55
4.   Situation und Situationsfaktoren für die Entwicklungssoziolinguistik S. 79
5.   Empirische Untersuchung S. 103
6.   Sozial-kognitive Aspekte der Referenzperspektive S. 183
7.   Referenzperspektive und kommunikative Kompetenz S. 203
8.   Zusammenfassung und Schluß S. 213
9.   Anhang S. 217
10.   Bibliographie S. 237
 
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis S. 249