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Diverse Veröffentlichungen

Goethe-Institut / Deutscher Akademischer Austauschdienst / Institut für Deutsche Sprache (Hrsg.): Deutsch in den Wissenschaften. Beiträge zu Status und Perspektiven der Wissenschaftssprache Deutsch. 176 S. - München: Klett-Langenscheidt, 2013.
ISBN: 978-3-12-606919-9
Diese Veröffentlichung ist im IDS verfügbar:
[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. M 2820

Wie ist es gegenwärtig um die Situation des Deutschen als Wissenschaftssprache bestellt? Die Debatte über Deutsch als Wissenschaftssprache ist eng mit elementaren Fragen nach Sprache und Identität, Sprachenpolitik und Mehrsprachigkeit verknüpft und ist so aktuell wie nie zuvor.

Das Thema des Bandes ist die Positionsbestimmung der gegenwärtigen und zukünftigen Rolle der deutschen Sprache im wissenschaftlichen Kontext.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort S. 6
 
Deutscher, Guy:
  Warum die Welt in anderen Sprachen anders aussieht S. 8
 
1. Identitätsstiftung und sprachliches Selbstverständnis
Eisenberg, Peter:
  Sprachliches Selbstbewusstsein und Selbstbild S. 17
Göttert, Karl-Heinz:
  Identität und das Problem der Übersetzung S. 24
Masát, András:
  Eine deutschsprachige internationale Universität in Budapest S. 26
Neef, Sonja A. J.:
  Drei Sprachen braucht der Mensch S. 28
Reichert, Klaus:
  Was kann meine Sprache, was eine andere nicht kann? S. 30
Mainzer, Klaus:
  Vom Wert des Deutschen als Wissenschaftssprache in einer komplexen Welt S. 32
 
Im Gespräch mit Ludwig M. Eichinger: “Philosophen werden sich schwerer tun” S. 39
 
2. Die Rolle der Sprache(n) im Erkenntnisprozess
Fetscher, Justus:
  Das Erkenntnispotenzial der deutschen Sprache S. 43
Ehlich, Konrad:
  Wissenschaftssprachen, Alltägliche Wissenschaftssprache und demokratische Wissensgesellschaften – wissenschaftliche Mehrsprachigkeit stärken und als Erkenntnisressource nutzen S. 49
Eichinger, Ludwig M.:
  Sprache und Traditionen des Sprechens S. 51
Redder, Angelika:
  Wissenschaftlich handeln auf Deutsch S. 53
Trabant, Jürgen:
  Einzelsprache und wissenschaftliches Denken S. 55
Weigel, Sigrid:
  Erkenntnispotenzial und ideologische Erbschaften – zur deutschen Wissenschaftssprache in den Geisteswissenschaften und ihrer Geschichte S. 57
 
Fiebach, Constanze:
  Deutsche Sprache, quo vadis? S. 68
 
3. Der Blick von außen
Cirko, Lesław:
  Deutsch als Sprache der Wissenschaft aus der Sicht eines Auslandsgermanisten S. 72
Hansen, Randall:
  Dann müssen die Deutschen Deutsch sprechen: Deutsch als Wissenschaftssprache S. 78
Hepp, Marianne:
  Deutschlehrende weltweit bevorzugen deutschsprachige Vorträge und Publikationen S. 80
Kretzenbacher, Heinz L.:
  Die internationale Sichtbarkeit des Deutschen als Wissenschaftssprache im 21. Jahrhundert – ein paar Thesen S. 82
Ruchniewicz, Krzysztof:
  Der Bedeutungsverlust des Deutschen als Wissenschaftssprache S. 84
Soethe, Paulo:
  Brasilien global – auf Deutsch S. 86
Talgerim Pramod:
  Deutsch als Wissenschaftssprache im 21. Jahrhundert S. 88
 
Im Gespräch mit Ulrich Ammon und Ralph Mocikat: Die Bedeutung der Mehrsprachigkeit für die Wissenschaften S. 90
 
4. Operationalisierungsstrategien in den Bereichen Fach- und Lehrsprachen sowie Spracherwerb und -gebrauch
Lüdi, Georges:
  Von der Fremdsprache als Lerngegenstand zur Fremdsprache als Instrument zum Erwerb von Fachwissen S. 99
Colliander, Peter:
  Zu hohe stilistische Ansprüche?
Deutsch als Wissenschaftssprache außerhalb des deutschen Sprachraums
S. 107
Danowskim, Iris:
  Sprachenpolitik an deutschen Hochschulen S. 109
Kleppin, Karin:
  Welche Operationalisierungsstrategien mit Blick auf den Fremdsprachenerwerb sollte und kann eine Hochschule für ihre Internationalisierung nutzen? S. 111
Fandrych, Christian:
  Für eine “Qualitätsinitiative Sprache” an deutschen Hochschulen S. 113
 
Zickgraf, Arndt:
  Renaissance der Mehrsprachigkeit? S. 120
 
5. Transferleistungen und die Öffentlichkeit der Wissenschaft
Merisalo, Outi:
  Diglossie in der wissenschaftlichen Kommunikation – der akademische Alltage der Sprecher ‘kleiner’ Sprachen S. 124
Brunotte, Thomas:
  Wissenschaftssprache und Vermittlung S. 130
Dirksen, Jens:
  Die Grenzen zwischen Journalismus und Wissenschaft werden nicht von der Sprache gezogen S. 132
Stäudner, Frank:
  Die falsche Schlacht S. 134
Hagner, Michael:
  Die Mathematik der Geisteswissenschaften ist die Vielfalt der Wissenschaftssprachen S. 136
 
Im Gespräch mit Peter Funke: “Wissenschaft muss multilingual sein” S. 142
 
6. Die Rolle der Sprache beim wissenschaftlichen Publizieren
Hornbostel, Stefan:
  Die Rolle der Sprache beim wissenschaftlichen Publizieren S. 146
Merkel-Sobotta, Eric:
  Wissenschaftssprachen in einem internationalen Verlag S. 152
Mocikat, Ralph:
  Die Diktatur der Zitatenindices S. 154
Weigelin-Schwiedrzik, Susanne:
  Mehrsprachigkeit in der Wissenschaft und die Konsequenzen für die Hochschulpolitik S. 156
 
Trabant, Jürgen:
  Warum sollen die Wissenschaften mehrsprachig sein? S. 158
 
Literaturverzeichnis und Bildquellen S. 168
Die Herausgeber S. 174
Kreativwettbewerb “Deutsch schafft Wissen” (Leporello im Anhang)