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OPAL

Online publizierte Arbeiten zur Linguistik

Nummer 2/2006:
Müller-Spitzer, Carolin: Das Konzept der Inhaltsstruktur. Ein Ausschnitt aus einer neuen Konzeption für die Modellierung lexikografischer Daten. 18 S. - Mannheim: Institut für Deutsche Sprache, 2006.
ISSN: 1860-9422

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[Online] IDS-Publikationsserver: urn:nbn:de:bsz:mh39-697

→ Carolin Müller-Spitzer:
Veröffentlichungen | Profil

Heutzutage müssen bei der Planung eines Wörterbuch oder lexikografischen Informationssystems sowohl der Computer als Arbeitswerkzeug als auch die elektronischen Medien als Publikationsmedien in die Konzeption mit einbezogen werden. Eine wichtige Frage ist dabei, wie die lexikografischen Daten ausgezeichnet werden, damit sie möglichst in verschiedenen Medien flexibel darstellbar und gezielt zugreifbar sind. Für eine solche Auszeichnung der lexikografischen Daten, die heute vielfach auf Basis der Extensible Markup Language (XML) erfolgt, gibt es verschiedene Standard-Vorschläge, wie die Richtlinien der Text Encoding Initiative (TEI). Oft sind diese standardisierten Richtlinien jedoch nicht projektspezifisch genug, um im vollen Umfang die möglichen Verbesserungsmöglichkeiten einer wohlüberlegten Datenmodellierung im lexikografischen Prozess zu erwirken. Für die maßgeschneiderte Modellierung lexikografischer Daten fehlen jedoch wiederum klare, methodisch fundierte und intersubjektiv nachvollziehbare Richtlinien. Im vorliegenden Artikel wird deshalb mit dem Konzept der Inhaltsstruktur ein Ausschnitt aus einer neuen Konzeption für die Modellierung lexikografischer Daten vorgestellt, in dem auf der Basis der Auswertung von Ergebnissen der Wörterbuchforschung verbunden mit dem Möglichkeiten von XML projektübergreifende Richtlinien für die maßgeschneiderte, XML-basierte Modellierung lexikografischer Daten ausgeführt werden.

Inhaltsverzeichnis

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1.   Einführung S. 1
2.   Zu Grunde gelegte Rahmenbedingungen S. 2
3.   Das Konzept der Inhaltsstruktur S. 3
4.   Folgen für die lexikografische Praxis – ein Beispiel S. 10
5.   Abgrenzung zum Konzept der Mikrostrukturen S. 13
6.   Schlussbemerkung S. 17
7.   Literatur S. 17