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Schriften des Europäischen Zentrums für Sprachwissenschaften (EZS)

Band 7:
Wolf, Norbert Richard (Hrsg.): Martin Luther und die deutsche Sprache – damals und heute. 217 S. - Heidelberg: Winter, 2017.
ISBN: 978-3-8253-6814-2
Dieser Band ist im IDS verfügbar:
[Buch] IDS-Bibliothek: Sig. QE 1176
Alternatives Medium:
E-Book (PDF). Heidelberg: Winter. ISBN: 978-3-8253-7758-8

→ Norbert Richard Wolf:
Veröffentlichungen

Unstrittig ist, dass der Mönch und Theologieprofessor Martin Luther mit seinen Texten – aber auch mit seinen Überlegungen zur Übersetzung und zum Sprachgebrauch im Allgemeinen – die Entwicklung des Deutschen zu einer weithin verständlichen Schriftsprache wesentlich befördert hat. Luthers Wirkung reicht in vielen Bereichen bis in unsere Gegenwart. Was das genau heißt und was das vor allem auch für die weitere Geschichte des Deutschen bis heute bedeutet, dem sind die Autoren dieses Bandes nachgegangen, in dem die Ergebnisse eines Kolloquiums ‘Martin Luther und die deutsche Sprache – damals und heute’, das vom Institut für Deutsche Sprache anlässlich des 500. Jahrestags der Reformation veranstaltet wurde, noch einmal schriftlich festgehalten sind.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort S. 7
 
Jakob, Karlheinz:
  Sprachwissen und Spracheinschätzungen bei Martin Luther S. 15
Hundt, Markus:
  Luther als Sprachnormvorbild – Ideal und Wirklichkeit S. 39
Eroms, Hans-Werner:
  Martin Luthers grammatische Erben S. 69
Eisenberg, Peter:
  Das Fest der Linguisten. Wie Luther die Pfmgstgeschichte schreibt S. 95
Schwitalla, Johannes:
  Dialogisches und Dialoge bei Luther S. 113
Schmid, Hans Ulrich:
  Allt, kaldt, ungestalt (ut dicitur) – Sprachwechsel in Marthin Luthers Briefen S. 135
Lobenstein-Reichmann, Anja:
  “Wer Christum nicht erkennen wil, den las man faren”
Luthers Antijudaismus
S. 147
Haas, Walter:
  Etliche wörtly geenderet: Luthers Bibel und die Zürcher Bearbeitung S. 167
Wolf, Norbert Richard:
  “…, dass Reformation kein abgeschlossener Prozess ist, sondern stets fortgeschrieben werden muss.”
Bibelrevisionen 1522 bis 2017
S. 187
 
Register S. 215